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Vikar Markus Henke verlässt Gütersloh

 
Vikar Markus Henke wird zum 1. September 2026 das Spexarder Pfarrhaus verlassen und durch das Erzbistum Paderborn nach Hagen-Boele versetzt.

Der leitende Pfarrer des Pastoralen Raums Gütersloh, Pfarrer Torsten Roland, hat auf der Homepage der Katholischen Kirche bekannt gegeben, dass Vikar Markus Henke durch das Erzbistum Paderborn zum 1. September 2026 zum Vikar im Pastoraler Raum Ruhrseen – Hagen Nord ernannt wurde. Sein Sitz wird er demnach in der Pfarrei St. Johannes Baptist in Hagen-Boele haben. Roland dankt Vikar Henke für 15 Jahre mit großem Engagement, priesterlicher Nähe und viel Herzblut, dass er in seinen Dienst in den Gemeinden des Pastoralen Raums versehen hat. Eine offizielle Verabschiedung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht datiert.

Markus Henke kam zum 1. Februar 2011 nach Gütersloh. Er wurde den damaligen Pastoralverbünden Gütersloh-Mitte-West und Gütersloh-Süd zugeteilt. Er wohnte fortan im Spexarder Pfarrhaus neben der Bruder-Konrad-Kirche. Markus Henke wurde 1968 in Paderborn geboren und wuchs in Salzkotten-Verne auf. 1999 zum Priester geweiht war er danach Vikar in St. Peter und Paul Bad Driburg und in den Propsteigemeinden St. Johannes Baptist Dortmund und St. Gorgonius und St. Petrus (Dompfarrei) Minden.

In der der Spexarder Bruder-Konrad-Gemeinde, die seit einiger Zeit zur Heilig-Kreuz-Pfarrei gehört, hat Henke eine wahre Heimat gefunden. Er kommt mit seiner westfälisch-bodenständigen Art nicht nur bei den meisten Gottesdienstbesuchern gut an. Auch in den Gremien der Gemeinde und den örtlichen Vereinen ist er stets mit offenen Armen empfangen worden. Als Präses gehörte er auch zum Vorstand der St. Hubertus Schützenbruderschaft. Und aus der Zusammenarbeit mit unzähligen Ehrenamtlichen entwickelte sich im Laufe der Jahre auch eine echte Freundschaft. Um so schwerer wird es ihn und die Spexarder sein, voneinander Abschied zu nehmen.

Die Bruder-Konrad-Gemeinde in Spexard und der Pastorale Raum Gütersloh bereiteten Vikar Markus Henke 2025 einen würdigen Tag zu seinem 25-jährigen Priesterjubiläum. Die Pfarrkirche war zum Dankgottesdienst sehr gut besucht. 20 Fahnenabordnungen führten den Einzug in das Gotteshaus an. „Ich bin gerührt und kann einfach nur Danke sagen“, freute sich Henke nach der Heiligen Messe, der deutlich gezeigt hat, wie lebendig die Katholische Kirche sein kann. Die Vereine schenkten ihm damals eine Madonnen-Statue, die an seiner neuen Wirkungsstätte in Hagen bestimmt einen würdigen Platz finden wird.



Letzte Änderung: 7. Juli 2026