Das Spexarder Bauernhaus
Aktuelles auf
Spexard - Das hat was!
 Aktuelles
 Termine
 Vereine
 Spexard
 Bauernhaus
 Geschichte
 Links
 Archiv
 925-Jahr-Feier
 Firmen
 Download
 Weihnachten
 Impressum
 Datenschutz
 Suche

Rhöner Viehabtrieb



Umbau der Verler Straße dauert 18 Monate

Animation: Stadt Gütersloh  
Umsäumt von 40 Bäumen und mit Trennstreifen in der Mitte: So könnte die Verler Straße im November 2020 aussehen. Bis dahin müssen Anwohner und Autofahrer mit einer Großbaustelle leben.

Es wird eine Operation am offenen Herzen. Anderthalb Jahre dauert der Eingriff. Und betroffen ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt – die Verler Straße in Spexard. »Um es ostwestfälisch zu sagen: Die Straße ist uppe. Der Unterbau hält der Belastung nicht mehr stand. Wir haben Furchen von sechs bis acht Zentimetern Tiefe«, so Tiefbauamtsleiter Alfons Buske am Mittwochabend bei der Bürgerversammlung. Wie groß das Interesse an dem Thema ist, zeigte das Besucheraufkommen. 150 Spexarder waren am 17. April 2019 im Bauernhaus an der Lukasstraße zu Gast. »Das Bild der Verler Straße wird sich deutlich verändern«, kündigt Michael Wewer vom städtischen Planungsamt an. Bereits bei der Aufstellung des Rahmenplans Spexard vor zehn Jahren seien fehlende Möglichkeiten zum Queren als Mangel festgestellt worden. Zudem würden Probleme an der A2-Zufahrt zu Rückstaus in der Ortsdurchfahrt führen. Der Landesbetrieb Straßen werde deshalb die Linksabbiegespur für den Autobahnanschluss in Fahrtrichtung Hannover verlängern.

Die Stadt wird sich in mehreren Bauabschnitten die Strecke zwischen Max-Planck-Straße und Ohmstraße vornehmen. Hierfür wird die Verler Straße für anderthalb Jahre zur Einbahnstraße. Vorgesehen ist die komplette Erneuerung der mehr als 50 Jahre alten Versorgungsleitungen (Gas/Wasser). Auch sollen die Voraussetzungen für einen späteren Breitbandausbau geschaffen werden. Optisch ist eine Auflockerung geplant. Mit einer Breite von stellenweise 15 Metern wirkt die Verler Straße heute wie die Landebahn auf einem Flughafen. Deshalb soll künftig ein Trennstreifen die Fahrbahnen voneinander abgrenzen. Dieser soll auch das Queren erleichtern und die Erreichbarkeit der Anwohner-Grundstücke verbessern. »Zudem werden wir 40 Bäume anpflanzen und Parkmöglichkeiten schaffen«, sagt Wewer. Die Arbeiten sollen erst starten, wenn die Baustellen am Hüttenbrink (laut Buske am 20. Mai) und an der Spexarder Straße/Sürenheider Straße fertig gestellt sind. Zuerst wird die Netzgesellschaft beginnen, Leitungen zu verlegen. Diese Arbeiten sollen Anfang Juli starten und etwa sechs Wochen dauern. »In dieser Zeit bleibt die Verler Straße offen. Es ist das Ziel, auf einen Straßenaufbruch zu verzichten«, sagt Alfons Buske. Ab Mitte August folgen Kanalbauarbeiten. Von diesem Zeitpunkt an wird die Verler Straße zur Einbahnstraße und nur für Fahrzeuge nutzbar sein, die in Richtung Gütersloher Innenstadt fahren wollen. Die Einmündung zur Bruder-Konrad-Straße muss im Frühjahr 2020 für sechs Wochen komplett gesperrt werden. Mit der Fertigstellung der südlichen Seite der Verler Straße ist im Frühsommer 2020 zu rechnen. In den Folgemonaten geht es dann auf der anderen Seite weiter, was im Herbst 2020 zu einer sechswöchigen Sperrung der Einmündung am Hüttenbrink führen wird. Im November 2020 soll die Verler Straße fertig gestellt sein.

  Bild: M. Delker
Stellten die Planung vor (von links): Michael Wewer, Planungsamtsleiterin Inga Linzel und Alfons Buske.

Anlieger Jens Meiertoberens äußerte sich verärgert, weil er in der auf der von der Stadt an die Leinwand geworfenen Präsentation plötzlich eine Bushaltestelle vor seinem Grundstück entdeckte. »Warum sind wir Anwohner nicht gefragt worden? Ich habe keine Lust auf eine Bushaltestelle vor meiner Haustür, wo mir die Leute dann den Müll in den Garten werfen«, sagte er. Bäckermeister und Supermarkt-Betreiber Martin Thiesbrummel stellte die Sinnhaftigkeit von Parkbuchten und der Anpflanzung von Bäumen in Frage: »Ich habe da noch nie einen Baum wachsen sehen.« Ebenso stellte er die Frage, ob die sechs bis acht Euro Anliegerbeiträge pro Quadratmeter in Stein gemeißelt seien. »Wegen der Baustelle werden wir so schon jede Menge Einbußen haben«, meinte Thiesbrummel. Die Beiträge seien eine grobe Schätzung, damit es hinterher nicht zu einer bösen Überraschung komme, entgegnete ein Mitarbeiter der Stadt. Abgerechnet werde wahrscheinlich erst im Jahr 2024, falls sich bis dahin wegen der landesweit umstrittenen Anliegerbeiträge politisch nichts verändert habe.

Die Stadt Gütersloh hat die Präsentation als PDF-Datei im Netz veröffentlicht. Zu sehen gibt es zudem eine Animation, in der die Veränderungen der Straße in einem Film dargestellt werden: www.guetersloh.de (Westfalenblatt vom 19.4.2019)


Passionsspiel: Darsteller verlassen wortlos die Kirche

Bild: WB  
Das Leiden steht unmittelbar bevor: Jesus (Christin Pellmann) wird dem Hohen Priester vorgeführt.

Die Kreuze in der St.-Bruder-Konrad-Kirche sind verhüllt. Kinder spielen die Passion Jesus nach. Doch Applaus gibt es für keinen der Darsteller. Warum eigentlich nicht? Der fehlende Beifall hatte nichts mit der Leistung der Kinder zu tun. Es war lediglich ein Rat von Eva-Maria Dierkes. Die Gemeindereferentin bat am Anfang der Vorstellung darum, den Applaus auszulassen. Auch die Darsteller blieben ruhig. Die Kinder spielten die Passion nur mit Gestik und Mimik. Sie verließen wortlos die Kirche, nachdem Jesus am Kreuz gestorben war. »Wir wollen versuchen, im nächsten Jahr Darsteller aus allen Gemeinden des Pastoralen Raumes zu gewinnen«, sagte Dierkes. Dieses Mal waren nur Kinder aus den Gemeinden Heilige Familie, Heilig Geist, St. Pankratius, Liebfrauen und St. Bruder Konrad gekommen. Das ist die Geschichte

Jesus wird feierlich in Jerusalem begrüßt. In der nächsten Szene fragt Judas nach der Bezahlung, wenn er Jesus ausliefern würde. Die Geschichte nimmt Fahrt auf. Jesus feiert zusammen mit seinen Jüngern das Paschamahl. Er weiß, dass Judas ihn verraten wird. Nach dem Essen geht er zusammen mit den Jüngern in den Garten Getsemani, um dort zu beten. Er betet so lange, bis Judas mit Männern kommt, um ihn zu verraten. Sie bringen ihn zum Hohen Priester, der ihn umbringen lassen will. Das Recht dazu haben aber nur die Römer, also bringen sie Jesus zum Statthalter von Jerusalem, Pontius Pilatus. Dieser stellt das Volk vor die Wahl: Er wird einen Mörder namens Barabbas freilassen oder Jesus. Das Volk entscheidet, dass Barabbas freigelassen werden soll. Mit einem Holzkreuz auf der Schulter wird Jesus zum Berg Golgotha geführt. Dort angekommen, wird Jesus ans Kreuz gehängt, wo er schlussendlich stirbt. Wer steckt hinter dem Stück? Die Texte lasen Michaela und Peter Buschmann, Kerstin Krebs und Anna Eickhoff. Den Text des Jesus sprach Vikar Markus Henke. Christin Pellmann spielte Jesus. In weiteren Rollen agierten Christoph Johannhörster als Pontius Pilatus, Simon Krebs als Barabbas und Robin Krebs als Judas. Die anderen Schauspieler spielten Soldaten und kleinere Nebenrollen.
(Westfalenblatt vom 16.4.2019)


Spannende Wikingerschatzsuche für Väter und Kinder

 

Am Samstag, 4. Mai 2019, lädt das Familienzentrum Bruder Konrad von 10 - 12:30 Uhr alle Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren mit ihren Vätern zu einer spannenden und abenteuerlichen Wikingerschatzsuche ein. Treffpunkt ist am Familienzentrum Bruder Konrad an der Don-Bosco-Straße in Spexard. Maximal 40 Kinder und 40 Väter können teilnehmen. Die Aufsichtspflicht liegt an diesem Tag bei den Vätern. Die Teilnahme an der Aktion ist kostenlos.

Die Trotzphase der Kinder

Am Montag, 6. Mai 2019, veranstaltet das Familienzentrum Bruder-Konrad in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildungsstätte Bielefeld einen Elternabend zum Thema „Trotzphase“. In der Zeit von 19:30 bis 21:45 Uhr wird der Josef Schmeing - Referent des Abends - in die Don-Bosco-Straße in Spexard kommen und Informationen zu dem Thema vermitteln. Die Trotzphase gehört zur Entwicklung von Kindern – vor allem im Alter von 2 - 5 Jahren. „Ich will aber!“, „Nein!“ und Wutanfälle sind klassische Situationen in dieser Zeit. Eltern erhalten Informationen und Anregungen, wie sie gelassen in Trotzphasen reagieren können. Außerdem wird der Frage nachgegangen, welche positiven Auswirkungen die Trotzphase auf die Entwicklung der Kinder hat.

Eine Anmeldung für beide Veranstaltungen unter Telefon 05241/40748, per E-Mail an BruderKonradSpexard@kath-kitas-mirali.de oder persönlich im Familienzentrum ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Anmeldeschluss ist der 25. April 2019.


Musikzug Spexard überzeugt mit neuen Ideen

 
Der Musikzug Spexard überzeugte das Publikum erstmals in der Aula des Städt. Gymnasiums.

Der Musikzug Spexard unter der Leitung von Jörg Niggenaber lud vor kurzem zum Frühlingskonzert in die Aula des Städtischen Gymnasiums Gütersloh ein. Gut zwei Stunden lang begeisterten sie vor ausverkauftem Haus das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm und verschiedenen Showacts. „Es wird mal wieder Zeit, etwas Neues zu wagen!“ Dieses Motto hatte sich der Musikzug Spexard auf die Fahne geschrieben. Bereits im Frühjahr 2017 – kurze Zeit nach dem damaligen Frühjahrskonzert – nahm das eigens dafür gegründete 7-köpfige Konzertplanungsteam, dem sich auch Bernhard Wessling als ehemaliger Vorsitzender anschloss, seine Arbeit auf und traf sich für einen ersten Gedankenaustausch. Die erste offensichtliche Änderung war der Ort des Geschehens. Nach vielen erfolgreichen Konzerten in der Fahrzeughalle des Spexarder Gerätehauses ging es dieses Jahr in die Aula des Städtischen Gymnasiums.
Das Orchester eröffnete sein Konzert mit der Rock-Ouvertüre „Open Air“ von Luigi di Ghisallo. Fulminanten Rhythmen auf den Kesselpauken folgten schnelle und anspruchsvolle Phrasen des restlichen Orchesters. Auch mit der zweiten Veränderung war den Verantwortlichen eine echte Überraschung gelungen, als Vikar Markus Henke als Moderator auf die Bühne kam und mit lustigen Anekdoten und Infos zu den Stücken durch das Programm führte. Nach Martin Scharnagls Polka-Hit „Von Freund zu Freund“ erklangen u.a. mit „Spanish Eyes“, „Magic Trumpet“ und „Africaan Beat“ bekannte Melodien des berühmten deutschen Komponisten Bert Kaempfert, zusammengefasst im Potpourri „Dankeschön, Bert Kaempfert“. Im Rahmen des darauffolgenden Stücks – ein Medley aus den Klassikern des Walt Disney Films Mary Poppins – ließ auch die dritte Neuheit nicht lange auf sich warten. Erstmals in seiner Geschichte trat der Musikzug Spexard mit einer Tanzgruppe auf. Die Showtanzgruppe „Moments“ des Gütersloher Turnvereins wusste unter der Leitung von Larissa Millan das Medley gekonnt zu inszenieren und begeisterte mit tollem Schauspiel und perfekt einstudierten Tanzschritten.

 
Die Showtanzgruppe „Moments“ bereicherte das Frühlingskonzert mit bunten Tänzen.

Nach „Queen´s Park Melody“ von Jacob de Haan und dem „Brandenburger Präsentiermarsch“ von Alfred Pechau wurde es kurz vor der Pause noch einmal spektakulär, denn das Orchester machte dem Namen seines letzten Stücks vor der Pause – „Musicians Strike“ – alle Ehre. Nach und nach hörten die verschiedenen Register auf und suchten sich anderweitige Beschäftigungen auf der Bühne oder verließen gar die Aula, wie beispielsweise Lukas Eickhoff, der sich seinen Feuerwehrhelm schnappte und zu einem fiktiven Einsatz rannte. Nach der Pause holte ein Quintett des Orchesters die Zuschauer zu den Klängen von „Just a clother walk“ wieder aus der Pause zurück und spazierte in die Aula, bevor das gesamte Orchester mit einer Dixie-Version übernahm. Mit Clocks, Lost und Viva La Vida präsentierte das Orchester im Anschluss ein klangvolles Medley der berühmten amerikanischen Pop-Band Coldplay, einstudiert und dirigiert von Christoph Wiemann, der das nächste Stück „Jump, Jive ´n Swing“ am E-Bass begleitete. Zu diesem Stück kam auch die Showtanzgruppe wieder auf die Bühne und begeisterte mit einer anspruchsvollen Choreografie und kreativen Kostümen.
Unter der bewährten Leitung von Silvia Manski überzeugten auch die jungen Musikerinnen und Musiker des Vororchesters, deren Trompeter Justus Pelkmann durch das Programm führte, mit „Castle of Armagh“. Auch mit den berühmten Werken „Phantom der Oper“ und „Shut up and dance“ beeindruckten sie das Publikum. Eine weitere spontane Neuigkeit, von der offensichtlich auch nur einige wenige Musiker im Vorfeld wussten, war die Ehrung von Dirigenten auf einem Konzert. Mit Silvia Manski und Jörg Niggenaber gab es gleich zwei Dirigenten an diesem Abend, die Christoph Wiemann als Nachwuchsdirigent ehren durfte. Silvia Manski dirigiert seit nun zehn Jahren das Vororchester und wurde mit der bronzenen Dirigentennadel ausgezeichnet. Jörg Niggenaber erreichte sogar 25 Jahre als Dirigent des Musikzuges Spexard und erhielt die goldene Dirigentennadel mit Diamant. Eine beachtliche Leistung, wie Christoph Wiemann richtig hervorhob, da der Chefdirigent länger dirigiert, als viele der heutigen Musiker überhaupt im Orchester sind und er mehr als die Hälfte seines Lebens den Taktstock im Musikzug Spexard schwingt. Mit dem Holiday-Marsch „Toi, Toi“, welchen das Vor- und das Hauptorchester gemeinsam aufführten, und den Zugaben „Heal the world“, sowie erneut „Jump, Jive ´n Swing“ mit der Showtanzgruppe „Moments“, endete das Konzert, das das Publikum mit viel Applaus quittierte und dessen neue Gestaltung auf ganzer Linie begeisterte und überzeugte.


Spexarder Heimatverein besichtigte neues Archiv

Bild: msc  
Der Spexarder Heimatverein besichtigte das neue Archiv von Stadt und Kreis. Stadtarchivar Stephan Grimm (rechts) führte die Gruppe durch das neu bezogene Gebäude.

13 Mitglieder des Spexarder Heimatvereins sind vor kurzem einer Einladung von Stadtarchivar Stephan Grimm gefolgt und haben das neue Kreis- und Stadtarchiv an der Moltkestraße besichtigt. Nach einer ausführlichen Einführung in die Aufgaben eines Archivs und die Unterscheidung von z. B. Akten und Sammlungen konnten die Besucher die Bibliothek mit den PC-Arbeitsplätzen und einem großen Scanner besichtigen. Dabei wurden auch gleich historische Karten digitalisiert, die der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Markus Schumacher, mitgebracht hatte. Interessante Einblicke konnten die Heimatfreunde in die neuen Archivräume und die Werkstatt werfen. In den Archivräumen wird sämtliches Material bei einer Temperatur von 18 Grad Celsius und einen Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent gelagert. Ein Großteil von Fotos, Dokumenten, Akten und Karten ist bereits digitalisiert und kann über die PCs in der Bibliothek recherchiert werden. In der Werkstatt werden von einem Buchbinder die Akten aus der Stadtverwaltung gebunden, da die dauerhafte Aufbewahrung in Aktenordner nicht zielführend ist. Die bislang schon gute Zusammenarbeit von Archiv und Heimatverein soll weiter fortgeführt und vertieft werden. „Das Wissen vor Ort darf nicht unterschätzt werden.“ betonte Grimm.


Heimatverein fährt zum Rhöner Viehabtrieb

Im Jahre 1978 wurden erstmals Kontakte zwischen Simmershausen in der Rhön und Spexard geknüpft. Viele Spexarder waren seitdem schon einmal im schönen Simmershausen. Der kleine Ort mit seinen rund 500 Einwohnern gehört seit 1972 zur Marktgemeinde Hilders. Alle zwei Jahre findet am vierten Sonntag im September in Simmershausen der „Rhöner Viehabtrieb“ statt. Zu diesem Volksfest kommen seit jedes Mal mehrere Tausend Besucher in den Ort, um dem Almabtrieb zuzusehen. Dabei werden die festlich geschmückten Rinder von Trachtengruppen und Musikkapellen begleitet.

Der Heimatverein Spexard organisiert in diesem Jahr eine Dreitages-Fahrt zum „Rhöner Viehabtrieb“. Vom 21.-23.9. wird zusätzlich eine Stadtführung durch Fulda geboten. Der Ausflug (Bus, 2 Übernachtungen und Stadtführung) kostet pro Person 150 Euro. Bei der Anmeldung sind 50 Euro als Anzahlung zu entrichten. Ein Info-Flyer mit Anmeldemöglichkeit steht in der linken Spalte auf zum Download bereit.


Starke Abordnung aus Spexard

Bild: msc  
Eine starke Delegation von St. Hubertus Spexard besuchte den 60. Bezirksbruderschaftstag in Rietberg.

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Spexard nahm mit einer großen Abordnung am Bezirksbruderschaftstag in Rietberg teil. An der Spitze der Spexarder stand natürlich die Bundesprinzessin Olivia Kötter und die amtierende Schützenkönigin Anja Toppmöller. Die Schützen aus den 19 Bruderschaften im Bezirksverband Wiedenbrück im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften sind ein Eckpfeiler in ihren Orten und Städten wenn es um Brauchtumspflege geht. Der Begriff Heimat ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit nach den Idealen Glaube, Sitte und Heimat Auf dem 60. Bruderschaftstag bekräftigten die 600 Schützen in der Aula des Rietberger Schulzentrums diesen Gedanken. „Wir lassen uns nicht Reglementieren wenn es um die Ausrichtung unserer Schützenfeste geht“, appellierte Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier an die anwesenden politischen Vertreter sich den Problemen anzunehmen. Die Schützenfeste stehen wegen einzelner Lärmbeschwerden unter Beschuss. Kleinemeier zitierte den verstorbenen CSU-Politiker Franz-Josef Strauß. „Geräusche die von Schützenfesten kommen sind Lebensfreude und kein Lärm.“ Der Rietberger Bürgermeister Andreas Sunder stellte deutlich klar, dass er keine Lärmdebatte will. „Wir stehen zum Schützenwesen, weil es prägend für unsere Region ist und ein großer Identitätsfaktor. Daran werden wir nicht rütteln und die Feste nicht wegen einzelner Interessengruppen zum Opfer fallen lassen.“

Den Festvortrag hielt Dr. Jan Heinisch (42), Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Rheinländer ist seit 1989 in der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenhaus und trägt die „Blaue Uniform“. Von Rietbergs Brudermeister Stefan Kay bekam er vor dem Bruderschaftstag eine Schützenkrawatte mit dem Wappen der Rietberger Schützengilde geschenkt. Der Verwaltungsbeamte erinnerte an den 70. Geburtstag des Grundgesetzes der Bundesrepublik. „Das Gesetzt ist ein Stück Qualität in unserem Leben und ein Zeichen von Heimat. Es stärkt uns und wir müssen keine Heimat verlieren, wie es Generationen vor uns mussten. Heimat ist Sicherheit und muss von der Politik bearbeitet werden“, bekräftigte Heinisch. „Für junge Menschen kann Heimat ein wichtiger Gegenpol zur digitalen Welt sein.“ Den Schützen gab Heinisch mit auf dem Weg ihr Brauchtum weiter zu pflegen, weil das“ Schützenwesen ein starkes Stück Heimat ist“. In Sachen Lärm setzte sich der Staatssekretär und ehemalige Bürgermeisterst von Heiligenhaus (26.000 Einwohner) für die Schützenbewegung ein. „Wir müssen uns um Lärm kümmern. Es ist auf dem Weg zum richtigen Ministerium“, versprach Dr. Jan Heinisch. Die caritative Ader der Schützen kam in Rietberg nicht zu kurz. Die Hutsammlung erbrachte in diesem Jahr 2.784 Euro und 10 DM. Der Vorstand des Bezirks rundete auf 3.000 Euro auf, die für die Bürgerstiftung der Stadt Rietberg bestimmt sind. Das Projekt stellte Norbert Laumeier vor. Die Stiftung richtet einen Bildungsfond für die Unterstützung von Schülern der drei Förderschulen ein. „Wir wollen Kinder mit erhöhtem Armutsrisiko unterstützen“, sagte der Mastholter Laumeier. In seiner Heimatbruderschaft St. Jakobus starten die Bruderschaften am 4. und 5. Mai mit dem Bezirksschützenfest in die Saison. Dann wird der Bezirkskönig ermittelt und die Jugend - und Schülerprinzen ausgeschossen. Der nächste Bezirksbruderschaftstag wird am 1. Fastensonntag 2020 in der neuen Stadthalle in Rheda-Wiedenbrück stattfinden.



Termine

News

15. Literaturabend im Spexarder Bauernhaus
mehr dazu...

Spexarder Sportschützen mit neuer Kassenführung
mehr dazu...

CDU Spexard ehrt Franz Blomberg
mehr dazu...

Jungschützen haben ihr „Silbernes“ gefeiert
mehr dazu...

Historischer Spexarder Haltepunkt soll erhalten bleiben
mehr dazu...

St. Hubertus Spexard kürt beste Königin
mehr dazu...

Jahreshauptversammlung des Heimatvereins
mehr dazu...

In Spexard sind die Weiber los
mehr dazu...

Jungschützen spenden 4.000 Euro
mehr dazu...

Löschzug Spexard begrüßte die „Neuen“
mehr dazu...

Mitgliederversammlung beim Reiterverein
mehr dazu...

SV Spexard erhöht die Beiträge
mehr dazu...

Schützen können auch im Winter feiern
mehr dazu...

Spexarder Weihnachtsmarkt: Erlös verteilt
mehr dazu...

Spexarder Sternsinger mit Rekorderlös
mehr dazu...

Förderverein macht Geschenke
mehr dazu...

Marie-Luise Suren ist verstorben
mehr dazu...

Die neue Superkönigin von Spexard
mehr dazu...

Spexarder Kalender für 2019
mehr dazu...

Weihnachtmarkt trotzt dem Regen
mehr dazu...

Schützen verändern Vorstand
mehr dazu...

Bunter Heimatabend im Bauernhaus
mehr dazu...

Spexarderin ist Bundesjugendprinzessin
mehr dazu...

Kleintierschau im Bauernhaus zeigt 246 Tiere
mehr dazu...

Schützen spenden für Straßenkinder
mehr dazu...

Spexarder Straße bis zum Frühjahr 2019 gesperrt
mehr dazu...

Spexard feiert Erntedank
mehr dazu...

Einheits-Tag: Musik im Spexarder Bauernhaus
mehr dazu...

SV Spexard hat erweitertes Sportheim eingeweiht
mehr dazu...

Hüttenbrink wird ab 14. September gesperrt
mehr dazu...

Spexarder Weihnachtsmarkt wirbt mit neuer Website
mehr dazu...

Osthushenrich-Stiftung unterstützt Spexarder Ferienlager
mehr dazu...

Heimatfreunde und Schützen wanderten nach Varensell
mehr dazu...

KiTa Bruder Konrad ist Familienpastoraler Ort
mehr dazu...

Schützenkönigin präsentiert bei strahlendem Sonnenschein ihren Thron
mehr dazu...

Anja Toppmöller regiert Spexarder Schützen
mehr dazu...

Lukas Steinkemper regiert die Jungschützen
mehr dazu...

Kaiser Felix regiert die Kinder
mehr dazu...

Suppenküche: Frühstück auch an Edith-Stein-Schule
mehr dazu...

25 Jahre Villa Sonnenschein
mehr dazu...

A-Junioren sind Kreismeister
mehr dazu...

Musikzug Spexard: Die Jugend steht im Mittelpunkt
mehr dazu...

Eine-Welt Kreis spendet für Rasselbande
mehr dazu...

CDU Ortsverband hat gewählt
mehr dazu...

Schützen sind jetzt Hilfsspechte
mehr dazu...

Sommerversammlung der Spexarder Schützenbruderschaft
mehr dazu...

Grundschüler drehen eigenen Kinofilm
mehr dazu...

Radler des Heimatvereins in Bad Lippspringe
mehr dazu...

Olivia Kötter qualifiziert sich für die Bundesjungschützentage
mehr dazu...

SV Spexard II wird Meister
mehr dazu...

Barbara Pröger aus Kita Bruder Konrad verabschiedet
mehr dazu...

20. Vereineschießen in Spexard
mehr dazu...

Heimatverein holt neue Banner in Bonn ab
mehr dazu...

Spexarder Löschzug bot Programm für die ganze Familie
mehr dazu...

Weitere Artikel finden Sie im Archiv !


nach oben Copyright © by Heimatverein Spexard e.V. Mobile-Version