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Erstes Reitturnier nach drei Jahren

 
Die zweifache Siegerin Luna Hagedorn vom RC Gütersloh. Auf Seppeline's Jynesco gewann die talentierte Amazone die erste Wertungsprüfung für den Next-Generation-Cup.

Der Reiterverein Sundern-Spexard hat sich eindrucksvoll nach drei Jahren Pause auf die Turnierbühne des Kreisreiterverbandes Gütersloh zurückgemeldet. Das zweitägige Hallenturnier fand bei den Aktiven und den Zuschauern großen Anklang. „Der Aufwand alle Helfer hat sich gelohnt und wir sind alle lecker zufrieden“, resümierte die Vereinsvorsitzende Anja Niermann-Moor. Als zweifache Siegerin trug sich Luna Hagedorn vom Riding Club (RC) Gütersloh in die Siegerlisten ein.
Für die elfjährige Nachwuchsreiterin war es fast ein Heimspiel. Beim Spexarder Reiterverein hat sie das ABC der Reiterei gelernt und ihre Erfolgspferde stehen auf dem Hof Frenz direkt neben der Reithalle. Die erste Wertungsprüfung für den Next-Generation-Cup des Kreisreiterverbandes entschied Luna Hagedorn auf dem zehnjährigen Wallach Seppeline’s Jynesco mit der Wertnote von 8,2 zu ihren Gunsten. Im Stilspringwettbewerb mit erlaubter Zeit waren zwölf Starter in der Parcours gegangen. Zweite wurde Jan Malte Süggeler (Delbrück) auf Chekman (8.0).

Den ersten Erfolg hatte sich Luna Hagedorn am Sonntagmorgen im Standard-Springwettbewerb erstritten. Auf dem Schimmel Mr. Tabby T war nach der schnellsten fehlerfreien Runde die Zeit bei 42,48 Sekunden stehen geblieben. „Wir haben zuletzt bei einem E-Zeitspringen im Dezember in Paderborn zusammen gewonnen. Mit der Leistung war ich sehr zufrieden“, freute sich Luna Hagedorn über den perfekten Ritt in der Reithalle auf dem Hof Frenz. Der zweite Platz in dieser Prüfung gehörte Lenja Sophie Pohlmeyer (Clarholz-Lette) auf Capries (0/43,53).

 
Die Vereinsvorsitzende Anja Niermann-Moor verteilte die Schleifen und zog ein positives Fazit des Turniers.

Die erste Wertungsprüfung für den Next-Generation-Cup der Dressurreiter um den Preis der Volksbank Bielefeld-Gütersloh gewann Nina Wiedenhaus (Steinhagen-Brockhagen-Hollen) auf der Stute Lollypop mit einer Wert-Note von 7,7. Der zweite Platz ging an Leni Flaßkamp (Herzebrock-Rheda) auf Giglberg’s Proseco (7,6) vor Lara-Isabel Wiesbrock (Sundern-Spexard) auf Cliff (7,3).

Die Dressurprüfung der Klasse L auf Trense wurde in zwei Abteilungen gewertet. Die zweite Abteilung ging an Anna-Lisa Pülm (Rietberg-Druffel) und der Fürst Larino Tochter Fannie Maye aus der westfälischen Zucht. Das Richterkollegium vergabe eine Wertnote von 8,0. Auf dem zweiten Rang platzierte sich Kreismeisterin Stella Hagedorn (RC Gütersloh) auf dem Wallach Doceli (7,7). In der ersten Abteilung erstritt sich Viktoria Schwarzkopf (Gütersloh) auf Flying Hignh (7,3) den zweiten Platz hinter der Siegerin Viktoria Kleine-Knetter (Versmold) auf Flying Magic (7,5).
Das abschließende Springen der Klasse L gewann der amtierende Verler Stadtmeister Kilian Kammertöns (Schloß Holte) auf dem zehnjährigen Westfalen-Pöhler aus der Zucht und dem Besitz von Bäckermeister Hans-Josef Voßhenrich aus Verl-Sende. nach fehlerfreien 54,10 Sekunde war die goldene Schleife für den 25-Jährigen vor der Rietbergerin Sabrina Lammert auf Abby’s Dream (54,55) reserviert. Die Einlaufprüfung für den „Großen Preis“ war ein Stilspringen der Klasse L. Der Reitlehrer und Lokalmatador Markus Frenz vom RV Sundern-Spexard belegte auf der selbst gezogenen und ausgebildeten Westfalen-Stute Cocaly von Casiro I den zweiten Platz (7,8) hinter Anna Löfken aus Telgte (8,0).



Letzte Änderung: 3. Mai 2022