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Ergebnisse der Rahmenplanung

 
Stadtplaner Michael Zirbel musste sich auch Kritik der Spexarder gefallen lassen.

Die Zukunftswerkstatt Spexard hat im Frühjahr in drei Veranstaltungen eine Rahmenplanung für den Stadtteil Spexard entwickelt. Der Fachbereich Stadtplanung hat die Anregungen verfeinert und den Bürgern am Montagabend in einer Bürgerversammlung im Bauerhaus vorgestellt. Die Stadt Gütersloh verfolgt das Ziel, die zukünftige Entwicklung einzelner Stadtteile auf der Grundlage eines Rahmenplanes zu steuern. „Sie müssen den Rahmenplan als eine Chance sehen etwas zu bewegen in den kommenden 10 bis 15 Jahren “, sagte Michael Zirbel, der Leiter des Planungsamtes der Stadt Gütersloh. Nur 36 Bürger, darunter Mitglieder der Fraktionen im Rat der Stadt und Parteimitglieder, nahmen an der lebhaft geführten Diskussion teil. Die Anwesenden fanden ihre in der Zukunftswerkstatt erarbeiteten Themen in dem vorgestellten Rahmenplan teilweise nicht wieder und reagierten verärgert. Stadtplaner Michael Zirbel versprach, eine Langfassung des Entwurfes auf der Internettseite der Stadt zu veröffentlichen. Die zentral diskutierten Themen der sieben großen Maßnahmenvorschläge waren der Lärmschutz an der Autobahn, die Situation des Verkehrs auf der Verler Straße und der Straße am Hüttenbrink.

 
Der Lückenschluss des Fahrradweges an der Linteler Straße ist ein Vorschlag der Zukunftswerkstatt Spexard.

Den Spexarder liegt die Stärkung der zweispaltigen Ortsmitte stark am Herzen. Die kulturelle Mitte ist das Spexarder Bauernhaus mit der Sporthalle und den Rasensportplätzen an der Bruder-Konrad-Straße. Der zentrale Ort der Bürger soll mit einem weiteren Sportplatz und einem Bolzplatz gestärkt werden. Der „Kopf“ oder die wirtschaftliche Mitte von Spexard ist nach Meinung der beteiligten Bürger die Verler Straße, die gestärkt werden sollte. Die Nutzung des Moraltgeländes als Teil einer multifunktionalen Ortsmitte blieb ein viel diskutiertes Thema auch wenn, die verkehrstechnischen Probleme ungelöst bleiben.
Zur Nutzung der eigentlich im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Gewerbefläche könnte ein Bürgerwettbewerb sein. Damit das neue Zentrum Spexards für alle besser erreichbar wird, müsste eine Verknüpfung der beiden Ortskerne mit den Randsiedlungen geschaffen werden. Die Siedlung Determeyer könnte mit einer zusätzlichen Brücke über die Autobahn in Höhe des Maisweges besser an das Kulturzentrum und den Einkaufsschwerpunkt an der Verler Straße erschlossen werden. Zusätzlich sollte die Straße in der Worth radfahrerfreundlich ausgebaut werden. Der Umbau der Verler Straße innerhalb der Ortsdurchfahrt wäre außerdem sehr sinnvoll. Ein weiterer Vorschlag ist die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs mit einer Busverbindung entlang der Bruder-Konrad-Straße. Angeregt wurde auch die Schaffung von Kreisverkehren an den stark befahrenden Kreuzungspunkten Neuenkirchener Straße / Bruder-Konrad-Straße und am Hüttenbrink / Spexarder Straße.

 
In Höhe des Maisweges und den Mobilfunkturms und der Schallschutzwand könnte eine zusätzliche Brücke über die Autobahn geschaffen werden um die Siedlung Determeyer besser mit dem Ortszentrum zu verbinden.

Die Naherholung in ihrem Ortsteil ist den Spexardern sehr wichtig. Die Frei – und Grünflächenplanung hat ein Defizit für Spexard festgestellt. Im Vergleich mit anderen Stadtteilen gibt es besonders durch die mitten durch Spexard verlaufende Autobahn ein Defizit. Der Weg an der Pappelallee am Meierhof Spexard sollten instand und mit weiteren zusätzlichen Wegen erschlossen werden. Der Lückenschluss des Fahrradweges entlag der Linteler Straße sollte bis zum Brockweg verlängert werden. Vorstellbar ist auch ein Wanderweg vom Bauernhaus über den Hof Spexard bis zum Gut Schledebrück.



Letzte Änderung: 31. März 2010