![]() | Versammlung der Jagdgenossenschaft Gütersloh XI Spexard |
Der Vorstand: Bernhard Spexard, Leo Grochtmann, Heinrich Beckebans und Hubert Laakmann. |
Die Jagdgenossenschaft Gütersloh XI Spexard mit ihren 81 Mitgliedern hat die Weichen für die nächsten neun Jahre gestellt. Der Vorstand um den Vorsitzenden Heinrich Beckebans wurde einstimmig bestätigt, und die 424 zu bejagenden Hektar wieder verpachtet.
Zum vierköpfigen Vorstand gehören bis zur nächsten Wahlperiode mit dem Vorsitzenden Heinrich Beckebans (seit 1986 im Amt) der Geschäftsführer Bernhard Spexard und die Beisitzer Leo Grochtmann und Hubert Laakmann. Zum Vertreter von Beckebans wurde Werner Küster gewählt. Die Vertreter der Beisitzer sind Martin Stükerjürgen und Andreas Westhoff. Norbert Brinkrolf ist Vertreter von Bernhard Spexard, und die beiden Kassenprüfer sind Heinrich Wulfhorst und Reinhard Kreutzheide.
Die Pachteinnahmen betrugen im Zeitraum der vergangenen neun Jahre 45.721 Euro. Ausgeschüttet wurden dank der guten Kassenlage an die Landbesitzer 47.340 Euro. Die Einnahmen werden in der nächsten Zeitperiode sinken, weil der Jagdpreis von 11,76 Euro auf 9 Euro pro Hektar zurückgeht.
Der Genossenschaft, die in dieser Form seit 1960 besteht, lag ein Angebot vor, dass mit nur einer Gegenstimme und 13-Jastimmen nach kurzer sachlicher Diskussion angenommen wurde. Einer der zwei Pächter begründete sein geringeres Angebot mit den schlechter gewordenen Voraussetzungen für die Jäger. Die Bejagung ist durch längere Schonzeiten eingeschränkt. Einige Wildarten dürfen nicht mehr geschossen werden, und andere sind durch die Verstädterung nicht mehr auszumachen. Seit der letzten Verpachtung 1995 fielen alleine 16 Hektar Wald-, Wiese – und Ackerfläche durch neue Industrieflächen und Wohnbebauung weg. Sollte die hohe Jagdsteuer des Kreises Gütersloh (20 Prozent) wegfallen, oder verringert werden, deutete die Pächtergemeinschaft an, über einen höheren Pachtpreis zu verhandeln.