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Spexarder Volleyballer wollen Meister werden

 
Die Spexarder Hobby-Volleyballer haben sich auf ihren großen Auftritt in Köln gut vorbereitet: Tobias Handwerk, Andreas Wendlandt, Michael Großehambrinker, Reinhard Gerks, Benno Benstem (hinten v.l.) , Rainer Willing, Ulrike Sprotowsky, Jürgen Wegener und Sergej Kowaltschuk (vorne v.l.).

Für die Hobby-Volleyballer des SV Spexard wird es am kommenden Samstag ernst: Dann kämpft die zurzeit wohl beste Volleyballmannschaft im Kreis um die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften - bei den Westfalenmeisterschaften in Köln.

Doch da es das erste Kräftemessen auf einem solchen Niveau ist, wissen sie nicht, was sie erwartet. Qualifiziert für die Meisterschaften des Westdeutschen-Volleyball-Verbandes (WVV), an denen 16 Teams teilnehmen werden, haben sich die acht Freizeitspieler auf den Bezirksmeisterschaften in Geseke. Zwar verloren die Männer vom SVS dort im Finale knapp gegen den Gastgeber TV Geseke in drei Sätzen, doch dieses Resultat reichte ihnen zum Weiterkommen. Nun vertreten sie in Köln die Kreise Gütersloh und Bielefeld.
Die acht nach Köln fahrenden Männer mit einem Altersdurchschnitt von etwa 35 Jahren, die zu ihrer aktiven Zeit in Friedrichsdorf und beim TV Verl gespielt haben, trainieren ein- bis zweimal pro Woche und halten sich so fit. Zwar würden sie gerne öfter spielen, doch in Gütersloh und Umgebung gibt es keine Hobbymannschaft auf einem solch hohen Niveau. Deshalb müssen sie sich oft mit Gegnern zufrieden geben, deren Fähigkeiten für die Spexarder kaum eine Herausforderung sind. Aus diesem Grund entschloss sich nun Teamchef Andreas Wendlandt, seine Mannschaft für die Bezirksmeisterschaften zu melden, um somit endlich gleich starken Mannschaften zu begegnen.

»Wir fahren natürlich nicht nach Köln, um dort einfach die Punkte abzuliefern. Aber wie gut es wird, kann ich nicht sagen«, gibt Wendlandt nur einen sehr vagen Tipp ab, wohin der Weg des SVS noch führen könnte. Denn Ziel sei es schon, sich mit einer solchen Mannschaft, die durchaus Verbandsliganiveau habe, für die deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Dafür müsste das Team dann unter die besten Drei kommen. Seine Hoffnungen stützt Andreas Wendlandt auch auf die Bezirksmeisterhaften, bei denen er seine Mannschaft als sehr konkurrenzfähig ansah, obwohl dort zwei »Stützten« fehlten.
Auf lautstarke Unterstützung in Köln können die Familienväter allemal hoffen. Schließlich will sich ein mindestens achtköpfiges »Supporter-Team« mit dem Zug auf den Weg machen, um ihre »Helden« zum Sieg zu schreien.
Und wenn es mit dem ganz großen Coup klappt, dann wissen die Männer von der Bruder-Konrad-Straße auch schon ganz genau, wie es danach weitergeht: »Einer unser Männer hat Geburtstag. Da gibt es dann einen ordentlichen Umtrunk. Das gehört bei einer Hobbymannschaft einfach dazu«, so Wendlandt über die weitere Abendplanung. (Westfalenblatt vom 31.5.2007)



Letzte Änderung: 28. Juni 2007