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Spexarder Weinmarkt feiert Prämiere

 

Der Gaumen der Schützen wird eigentlich mit Bier und Brandwein gestillt. Die Spexarder Hubertusschützen versuchten es an zwei Tagen erstmals mit Wein aus Rheinhessen. Der 1. Spexarder Weinmarkt vor der Deele des historischen Bauernhauses entpuppte sich bei dem Ambiente und spätsommerlichen Temperaturen als Geheimtipp für das Wochenende. Die Kenner von edlen Weinen fanden den Weg zum Festplatzgelände und die Bierzeltgarnituren waren schnell besetzt. Weil die Premiere so gut gelaufen ist versprach das Organisationsteam um den aktuellen Schützenthron um das Königspaar Günter und Irene Melzer eine Wiederauflage im kommenden Jahr.

Die Spexarder Heimatvereinsvorsitzende Theresa Feldhans hatte sich nach Feierabend mit Freunden auf dem Weinmarkt getroffen und genoss den Spätsommer. „Das war ein sehr gemütlicher Abend. Die Menschen konnten sich wieder treffen und Klönen und alle waren gut gelaunt. Der Weinmarkt hat richtig Spaß gemacht“, bilanzierte die Hausherrin vom Spexarder Bauernhaus.

Die Kehlen wurden am liebsten mit lieblichen Weinen aus Rheinland-Pfalz gestillt. „Der Klassiker ist der Grauburgunder und der ging in Spexard weg wie warme Semmeln“, resümierte Heike Haitsch aus Bielefeld. Im historischen Bahnhof in Hillegossen verkauft die Weinkennerin die edlen Getränke aus Rheinhessen. „Die lieblichen Weine aus dem Anbaugebiet zwischen Mainz und Worms haben den Besuchern aus Spexard geschmeckt. Der Absatz dieser Sommerweine war sehr gut.“ Auch in Corona-Zeiten tranken die Deutschen ihren Wein, allerdings viel im heimischen Wohnzimmer und Garten. „Es wird wieder mehr Wein zu Hause getrunken“, hat Heike Haitsch festgestellt. Die im vergangenen Jahr ausgefallenen Weinfeste an Rhein und Mosel sorgten für einen Einbruch bei den Deutschen Weinbauern. In diesem Spätsommer werden jetzt wieder mehr Weinfeste und Märkte angeboten und auch der Bürger von Spexard scheint gefallen am vergorenen Saft der Traube gefunden zu Haben. Auf Bier mussten die Besucher nämlich verzichten. An den drei Hütten wurde Wein ausgeschenkt und mit kleinen Köstlichkeiten für den Magen verwöhnten die Damen der Throngesellschaft die Besucher an einem Stand. Die Hüpfburg für die kleinen Besucher fand einen großen Zuspruch. „Ohne dass ehrenamtlichen Engagement in unserer Bruderschaft hätten wir den Weinmarkt nicht durchführen können“, bedankte sich Cheforganisator Andreas Koch bei den vielen helfenden Händen. Der Überschuss geht auf das Baukonto der Sportschützen.



Letzte Änderung: 5. September 2021