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Tratsch im Treppenhaus

 
Ralf Settertobulte überzeugte auf dem Spexarder Heimatabend als Ewald Brummer. Die Witwe Hanne Knopp wurde von Kerstin Krebs gespielt.

Die Theatergruppe des Heimatvereins Spexard hat sich beim 31. Bunten Heimatabend mit der Komödie „Tratsch im Treppenhaus“ bei vier ausverkauften Veranstaltungen im Bauernhaus in die Herzen des Publikums gespielt. Der populäre Klassiker in vier Akten von Jens Exler erlangte einst durch das Hamburger Ohnsorg-Theater und Fernsehauftritten mit der unvergessenen Heidi Kabel und Henry Vahl einen hohen Beliebtheitsgrad. Die Spexarderin Helga Stöhr als Heidi Kabel von Spexard zu bezeichnen ist nach ihren unzähligen Auftritten auf der Spexarder Heimatbühne und beim Frauenkarneval nicht übertrieben. Auch beim „Tratsch im Treppenhaus“ wusste sie als Meta Boldt wieder einmal zu überzeugen. Als Tratschweib in einer Mietskaserne war diese Rolle ihr wieder einmal auf den Leib geschneidert. Auch die männliche Rolle des Ewald Brummer als pensionierten Steuerinspektor passte zu Ralf Settertobulte ausgezeichnet.

 
Die Throngesellschaft 2019-2022 der Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard brachte heitere Gedanken aus einem Wartezimmer auf die Bühne.

Die Handlung spielt im Treppenhaus. Auf der Etage werden zwei Wohnungen von Ewald Brummer und Hanne Knoop (glänzend gespielt von Kerstin Krebs) bewohnt. Zu jeder Wohnung gehört außerdem eine vom Hausflur aus zu betretende Kammer, die Raum für eine Schlafgelegenheit bietet. Durch einen nachbarlichen Streit zwischen Herrn Brummer und Frau Knoop um diese beiden Kammern und den daraus folgenden wilden, hanebüchenen Spekulationen der weiteren Mieterin im Haus, Meta Boldt, entsteht einiges an kuriosen Missverständnissen. Die beiden Kammern werden untervermietet an Heike Seefeld (Simone Stüker) und Dieter Brummer (Simon Hecker). Der Hausverwalter und Schlachtermeister Bernhard Tramsen hätte von Klaus Peter Barkusky nicht besser auf das Parkett gebracht werden können. Als Dauerbrenner bei Spexarder Heimatabenden wusste auch Eckhard Westerbarkei als Vater von Heike Seefeld und Inhaber einer Autowerkstatt zu überzeugen. Am Ende kehrt die Tochter zurück in das Elternhaus und ihr neuer Freund Dieter Brummer übernimmt die Werkstatt. Der Bilderbuchbeamte Ewald Brummer hat mit der Witwe Hanne Knoop angebandelt und das Tratsch-Weib Meta Boldt steht am Ende geläutert da, als alle von ihr gestreuten Missdeutungen und Gerüchte wiederlegt werden. Der Hausfrieden ist am Ende wiederhergestellt. Unter der Regie von Petra Stelter hatte der Theaterkreis des Heimatvereins seit fast vier Monaten geprobt um in diesem Jahr das erste Mal an vier Abenden auf Spexards Bretter die die Welt bedeuten zu gehen. Es war der Wunsch der Schauspieler.
Mit heiteren Gedanken zum Schützenfest-Montag in einem Wartezimmer hatte der im Sommer abgelöste Schützenthron um das Königspaar Günter und Irene Melzer aufgewartet. Der erste von zwei Programmpunkten sprach vielen Schützen aus der Seele, wenn nach drei Tagen Schützenfest der Kater im Kopf sich bemerkbar macht oder die Bekanntschaft aus der Sektbar auf einmal im Wartezimmer neben einen sitzt.



Letzte Änderung: 14. November 2022