![]() | Schützenfahne vom Hüttenbrink restauriert |
Priorin Sr. Angelica Schmidt, Magdalene Willmann, Friedhelm Stüker, Burkhard Willmann, Ferdi Allmandiger, Oberst Josef Schall, Christiane Schall, 2. Brudermeister Richard Proske, Dirk Drücker, Dirk Fortenbacher, Norbert Brinkrolf und Sr. Elisabeth Tiemann (v. l.) bei der Übergabe der restaurierten Fahne. |
Eine Abordnung der St. Hubertus-Schützenbruderschaft besuchte am 12. Mai die Bischofsstadt Osnabrück, um die Fahne „ Hüttenbrink“ abzuholen, welche im dortigen Kloster der Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament restauriert wurde. Die Schützenfahne des alten Schützenvereins Spexard (Hüttenbrink) wurde Anfang 1932 angefertigt und am 26. Juni 1932 feierlich geweiht. Sie war nun in die Jahre gekommen.
Der Übergabe im Kloster ging eine Besichtigung von Dom und Museum unter Führung des Leiters des Diözesanmuseums Dr. Hermann Queckenstedt voraus. Er gab einen Einblick in die Jahrhunderte alte Geschichte der Kathedralkirche. Der Dom St. Peter wurde an der heutigen Stelle im Jahr 785 geweiht, der heutige Bau jedoch entstand erst von 1218 bis 1277 und wurde im spätromanischen Stil erbaut. Ursprünglich verfügte der Dom über Zwillingstürme, jedoch wurde der Nordwestturm im 15. Jahrhundert durch einen dickeren gotischen Turm ersetzt. Im Innern finden sich unter anderem ein bronzenes Taufbecken von 1225 und ein großes Triumphkreuz, entstanden gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Es zählt mit seiner Höhe von fast sechs Metern und dem Korpus von 3,80 Meter Länge zu den größten seiner Art in Europa.