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Bunter Heimatabend – Das Beste aus 30 Jahren

Bild: msc  
Blicken auch auf 30 Jahre Bunten Heimatabend in Spexard zurück: Helga Stöhr (links) und Ralf Setter von der Theatergruppe des Heimatvereins Spexard.

Eigentlich wäre die Theatergruppe des Heimatvereins Spexard gerade in der heißen Phase der Vorbereitungen und würde ein neues Stück für den Bunten Heimatabend Mitte November einüben. Ausgerechnet zum 30. Heimatabend des Spexarder Heimatvereins macht ihnen die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Aber die Freunde des heimischen Laien-Theaters müssen die Köpfe nicht in den Sand stecken. In diesem Jahr werfen die Zuschauer einen Blick zurück auf die vielen fantastischen Aufführungen und Darbietungen aus 30 Jahren Heimatabend in Spexard. Aus unzähligen Stunden Bildmaterial hat der Heimatverein die besten Szenen zusammengestellt und einige langjährige Schauspieler dazu zum Interview gebeten. Die Filmvorführung findet an insgesamt vier Abenden auf der großen Deele des Spexarder Bauernhauses statt. Die Karten für die festen Plätze sind ausschließlich im Vorverkauf am Samstag, 7.11.2020, von 14 bis 17 Uhr für 5 Euro im Spexarder Bauernhaus (Maskenpflicht) erhältlich. Eine Abendkasse wird es nicht geben. Die Vorführungen finden am 12., 13. und 14.11. jeweils um 20 Uhr statt. Am Sonntag, 15.11.2020, startet der Film bereits um 18 Uhr. Im Bauernhaus selbst herrscht bis zum Sitzplatz eine Maskenpflicht.

Der Heimatverein behält sich vor, die Veranstaltung aufgrund der jeweils aktuellen Lage kurzfristig abzusagen oder zu verschieben. Aktuelle Infos finden Sie dann in der Tageszeitung oder hier auf www.spexard.de


Der 20. Spexarder Weihnachtsmarkt fällt aus

Bild: Berenbrink  
Der Spexarder Weihnachtsmarkt wird im Corona-Jahr 2020 nicht stattfinden.

Es ist September und der Jugendförderverein Spexard meldet sich wieder zu Wort. Es geht um den Spexarder Weihnachtsmarkt, der für das 2. Adventswochenende geplant ist. Diese Planungen laufen bereits seit Mai und seitdem war ungewiss, ob die Veranstaltung unter den behördlichen Auflagen aufgrund der Corona-Pandemie überhaupt stattfinden kann.

Der Vorstand des Jugendfördervereins hat sich nun erneut getroffen, um die aktuelle Situation zu beraten. Ziel und Zweck des Vereins ist immer, die Kinder- und Jugendarbeit in Spexard finanziell zu unterstützen. Dies erfolgt seit nunmehr 20 Jahren hauptsächlich aus dem Erlös des Spexarder Weihnachtsmarktes. Die nun auferlegten Einschränkungen lassen zum einen den Aufwand zur Durchführung des Marktes immens steigen und zum anderen die Erlös-Erwartung erheblich sinken. Aus diesen Gründen hat der Vorstand sich leider zur Absage des Spexarder Weihnachtsmarktes vom 4. - 6. Dezember entscheiden müssen.

Nichtsdestotrotz möchte der Jugendförderverein Spexard am selben Wochenende die große Weihnachtsverlosung durchführen und der Spexarder Bevölkerung ein wenig Weihnachten nach Hause bringen. Wir hoffen dabei auf eine große Unterstützung der Spexarder Bevölkerung. Weitere Infos dazu folgen bald!


Am Hüttenbrink ab September voll gesperrt

Die Baumaßnahmen an der Verler Straße schreiten voran. Die Arbeiten an der Ohmstraße sind fast beendet. Sie wird zu Montag, 31. August, wieder freigegeben. Die Verkehrsführung wird so eingerichtet wie vor dem Ausbau, es ist also nur ein Rechtsabbiegen auf die Verler Straße möglich. Ab Dienstag, 1. September, beginnen dann im Anschlussbereich „Am Hüttenbrink“ – zwischen Verler Straße und Morseweg die Kanal-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten. Hierzu wird dieser Bereich des Hüttenbrinks voll gesperrt. Der Hüttenbrink ist auf dem direkten Weg von der Verler Straße oder der Bruder-Konrad-Straße nicht mehr anfahrbar. Somit bleibt aus Fahrtrichtung Verler Straße und Bruder-Konrad-Straße kommend, der Anlieger-, Kunden- und Andienungsverkehr nur über die Ohmstraße oder die Max-Planck-Straße erreichbar. Alle Geschäfte Am Hüttenbrink können jedoch angefahren werden und der Morseweg bleibt in beiden Fahrtrichtungen geöffnet. Der Fußgängerverkehr ist von der Vollsperrung nicht betroffen, Radfahrer werden gebeten abzusteigen. Die Maßnahme „Am Hüttenbrink“ soll Anfang November beendet sein. Die Buslinie 215 wird bei unveränderten Fahrzeiten über die Ohmstraße umgeleitet.

Die grafischen Karten der Umleitungs-Strecken sind über www.guetersloh.de abrufbar.


Renovierung komplett abgeschlossen

Bild: msc  
Austausch der Denkmal-Plakette am Haupteingang des Spexarder Bauernhauses: Theresa Feldhans (Vorsitzende des Heimatvereins Spexard, links) und Christian Janzen (Schriftführer).

Das Spexarder Bauernhaus wird in diesem Jahr seit 25 Jahren als Dorfgemeinschaftshaus von den Spexarder Vereinen und vielen anderen Gruppierungen genutzt. Das Jubiläum war Anlass für die Stadt Gütersloh als Eigentümerin und den Heimatverein Spexard als Träger des Hauses eine grundlegende Renovierung durchzuführen. In den Sommerferien 2019 begannen die Arbeiten mit der Einrichtung einer neuen Küche. Im Oktober schloss sich dann die Neu-Installation der Beleuchtungstechnik an. Sämtliche Leuchten wurden gegen LED-Leuchten ausgetauscht oder auf LED umgestellt. Hinzu kam die erstmalige Installation von Medientechnik. In den beiden großen Räumen – Deele und Fleet – sind je ein Beamer und eine Leinwand fest montiert. Über drei Touchscreens werden Licht- und Medientechnik gesteuert. Die bereits vorhandene Alarmanlage sichert alles ab.

Da das Hauptabflussrohr im Sanitärbereich durch die Nutzung stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, musste nun auch die Toilettenanlage im Keller des Spexarder Bauernhauses saniert werden. Nicht nur die Leitungen, sondern auch das Mobiliar wurde ausgetauscht. Malerarbeiten im ganzen Haus runden das aufgefrischte Erscheinungsbild des altehrwürdigen Bauernhauses von 1536 ab.

Zum Abschluss aller Arbeiten hat die Denkmalbehörde dem Heimatverein Spexard auch eine neue Denkmalplakette zur Verfügung gestellt. Die alte Plakette mit dem NRW-Wappen hatte im Laufe der Jahre an Farbe verloren. Diese wurde nun wieder am Haupteingang angebracht. Alle Beteiligten hoffen, dass das Spexarder Bauernhaus mit den getätigten Investitionen nun auf lange Zeit ein echter „Hingucker“ bleibt.


SV Spexard sucht Trainer und Übungsleiter

 

Da so viele Kinder Lust auf Bewegung im SV Spexard haben, ist der Spotverein Spexard 1950 e.V. auf der Suche nach neuen Übungsleiter/innen für die Bereiche Eltern-Kind-Turnen, Vorschulkinder-Turnen und Kindertanzen. Informationen hierzu erteilt Berit Hensdiek unter 05241/9619082. Zudem werden Trainer/innen für verschiedene Altersgruppen in der Fußballjugendabteilung gesucht. Nähere Infos bei Stefan Lawrenz unter 0157/85027998. Eine Qualifizierung ist zunächst nicht erforderlich, kann aber mit der Hilfe des SV Spexard erworben werden. Voraussetzung ist die Freude im Umgang mit Kindern und Eltern, Spaß an Bewegung sowie die Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses.


Karwoche 1945: Im Karnickelbusch in Spexard

 
Joseph Wülfinghoff (1890 - 1957)

Hier standen an einem Stichweg vom Mühlenweg her unweit der heutigen Linteler Str. das kleine Behelfsheim von Joseph Wülfinghoff (geb. 1890), Schnapsvertreter der Brennerei Spexard, der dort zu dieser Zeit dauernd mit seiner Frau wohnte. Ein Stück weiter die etwas später etwa im Febr. 1945 errichtete Doppelbarracke mit Nebengebäude von Hermann Nordmann (geb. 1900). Beide waren als Ausweichquartier wegen der Luftangriffe gebaut worden. Die ganze Familie Nordmann – insgesamt 6 Personen – wohnte nur bei Kriegsende dort. Ihr Haus Parkstraße 26 war bei dem Luftangriff am 3. März 1945 [lt. Herrmann] zerstört worden und man war zunächst in anderen Ausweichquartieren gewesen. Die Tochter Margarete (geb. 1934) war an den nachfolgend geschilderten Ereignissen daher ganz nah dran und hat sie mir nun erzählt: An einem Nachmittag in der Karwoche sahen Wülfinghoff und Nordmann, wie ein junger Offizier und ein Gefreiter mit einem Bollerwagen auf dem angrenzenden Mühlenweg Richtung Autobahn gingen. Auf Nachfrage erklärten die beiden, dass sie Panzer „knacken“ wollten. Die Amerikaner waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr weit entfernt. Entschlossen handelten Wülfinghoff und Nordmann. Sie erklärten den beiden Soldaten, daß das Vorhaben im Hellen nicht ginge und sie doch erst mal hereinkommen sollten. Man bot Schnaps an und es gelang, das Vorhaben der beiden zu vereiteln, indem man sie, teilweise abwechselnd, total betrunken machte. Der jeweils draußen war, versteckte die Sprengmittel aus dem Bollerwagens erst mal auch unter dem Behelfsheim.

 
Hermann Nordmann 1900-1962

Zum Schluss wurden die beiden kampfunfähigen Soldaten nach Hause geschickt. Den jungen Offizier nach Gütersloh mit einem schönen Gruß an seine Nordmann wohlbekannten Eltern. Dem Gefreiten aus Ahlen empfahl man, sich doch entlang der Autobahn nach Hause durchzuschlagen und gab ihm auch Zivilsachen. Nachdem die Amerikaner dann später da waren - ihre Panzer sind über den Mühlenweg am Ostersonntag (?) nach Gütersloh gerollt - wurde im Nebengebäude der Baracke Nordmann das „Kriegsende“ hier mit einem großen Besäufnis gefeiert, während die Mutter Elisabeth geb. Meyer (geb. 1904) dieses gegenüber den Kindern und Fremden „abschirmte“. Schnaps hatte man sich zuvor reichlich aus der Brennerei besorgt, da die Bestände dort weg mussten.

 
Diese Hofkarte von 1947 zeigt den damaligen Karnickelbusch – heute an der Linteler Straße in Spexard

Sie erzählte auch, dass man am Rand des Mühlenweges im Karnickelbusch viele weggeworfene Parteiabzeichen liegen sehen konnte und dass ihr Bruder Werner (geb. 1931) in ihrer Gegenwart am Spätnachmittag des Karsamstags vom Vater zurechtgewiesen wurde, als er diese aufsammeln wollte. Später wohnten in beiden Unterkünften Flüchtlinge, in dem von Wülfinghoff wohnte dann lange Vinzenz Spexard, Vetter meines Vaters aus Niederschlesien, mit seiner Familie und betrieb dort seine Hühnerzucht. Die Erzählerin Margarete Naarmann geb. Nordemann, gründete eine Familie und man baute später ein Haus unweit des Karnickelbusches in der Siedlung. Sie lebt heute noch dort.
Der Bauer Martin Stükerjürgen bestätigte mir jetzt Erzählungen seiner Mutter, dass man vor dem Einmarsch der Amerikaner im Karnickelbusch deutsche Soldaten besoffen gemacht hätte, um Unheil zu verhüten. Bernhard Spexard, im Juni 2020.



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