![]() | Abschluss des Jubiläumsjahres und Auflösung der Interessengemeinschaft |
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Der Gedenkstein zur 900-Jahrfeier an der Bruder-Konrad-Straße. |
Nach Abschluss der Veranstaltungen mit dem Volksfest konnte von der Interessengemeinschaft „900 Jahre Spexard“ ein sehr positives Fazit gezogen werden. Ein Helferfest auf dem Meierhof Spexard am 23. Oktober 1988 besuchten am Sonntagvormittag 400 Personen, die sich während des Jubiläumsjahres für das Gelingen eingesetzt hatten. In den alten Pferdeställen waren viele großformatige Fotos vom Volksfest zu sehen.Der Film vom Festumzug wurde am 30. Oktober 1988 im Saal der Gastwirtschaft Müterthies-Wittag gezeigt, damit sich auch die vielen aktiven Teilnehmer den Umzug ansehen konnten. Von den gestarteten 700 Luftballons flog einer bis nach Margonin bei Posen in Polen. Bei Westwind landeten viele Ballons in der früheren DDR. Allein 80 der 125 Antwortkarten kamen aus der Gegend von Magdeburg – viele Finder baten um einen weiteren Briefkontakt.
Das Kontoguthaben der Interessengemeinschaft betrug zum Ende des Jubiläumsjahres mehr als 55.000 Mark. Davon wurde ein Betrag von 25.000 Mark für den Bau der neuen Friedhofshalle der Bruder-Konrad-Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt.
Zur Erinnerung an das Jubiläum wurde ein großer Findling auf dem Grundstück an der Bruder-Konrad-Kirche aufgestellt. Dieser konnte durch Vermittlung von Günter Feuerborn aus der Kiesgrube in Möllenbeck, 20 Kilometer hinter Vlotho, erworben werden. Mit der Gravur wurde der Bildhauer Bernhard Vielstädte aus Herzebrock beauftragt. Die Einweihung fand am 16. Juni 1989 mit anschließender Feier an der Kirche statt.
Nach der 26. Vorstandssitzung am 11. Juni 1990 löste sich die „Interessengemeinschaft 900 Jahre Spexard“ einstimmig auf. Der restliche Kassenbestand und der umfangreiche Fundus wurden auf die am 13. November 1989 gegründete Heimatgruppe in der Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard übertragen, die als „Heimatverein Spexard“ am 23. Mai 1990 in den Westfälischen Heimatbund aufgenommen wurde. Der Heimatverein übernahm die Pflege und Erhaltung der sieben Ortstafeln und des Gedenksteins an der Kirche.